Franz Schmidt-Musiktage

Der Klassik-Zyklus "Franz Schmidt-Musiktage", eine seit dem Jahr 2001 jährlich stattfindende, von der Marktgemeinde veranstaltete Konzertreihe, nimmt im dichten Veranstaltungsprogramm Perchtoldsdorfs einen besonderen Stellenwert ein. 

Mit einem großen Aufgebot an Spitzeninterpretinnen und Spitzeninterpreten werden in diesem Zyklus Werke großer Komponisten vom Barock bis zur Gegenwart zur Aufführung gebracht. 


Benannt ist die Reihe nach Franz Schmidt (1874-1939), der von 1926 bis zu seinem Tod 1939 in Perchtoldsdorf lebte und arbeitete. Schmidt war Orgelkomponist in der Übergangsphase zwischen Spätromantik und Moderne.  Er gehörte zudem als Cellist lange Jahre den Wiener Philharmonikern an, war Lehrer an der Musikakademie und von 1927 bis 1931 Rektor der Hochschule für Musik und darstellende Kunst. Neben seinem bekanntesten Werk, dem Oratorium „Das Buch mit sieben Siegeln" schuf er auch eine Oper, „Notre Dame", vier Symphonien, zahlreiche Orgel- und Klavierwerke sowie Kammermusik. 


2026 feiern wir 25 Jahre Franz Schmidt-Musiktage und haben vier hochkarätig besetzte Konzerte zusammengestellt:


Den Auftakt der Konzertreihe am 22. Februar bilden der Perchtoldsdorfer Musiker Martin Zalodek mit seinen philharmonischen Freunden mit Werken von Franz Schmidt und Johannes Brahms.

Am 15. März verspricht Dorothy Khadem-Missagh am Klavier mit dem Kreisler Trio Wien „große Romantik“.

Beim Konzert am 12. April dürfen wir Dirigent Jonathan Berman im Neuen Burgsaal begrüßen. Das Franz Schmidt-Sinfonieorchester wird unter seiner Leitung auch Franz Schmidts Intermezzo aus der Oper „Notre Dame“ zur Aufführung bringen.

Den Abschluss am 26. April begehen wir mit dem Kammerchor Salto Vocale Perchtoldsdorf (Leitung Johannes Wenk) unter dem Motto „even such is… BACH“.

Veranstaltungsort: Burg Perchtoldsdorf, Neuer Burgsaal

Kartenverkauf online oder im InfoCenter, Tel. +43/1/866 83-400, info@perchtoldsdorf.at